Streaming, das nach Musik klingt – nicht nach Computer
Die meisten Netzwerk-Streamer sind im Kern kleine Computer. Der SW1X VDT II geht bewusst einen anderen Weg. Statt möglichst viel Rechenleistung und Digitaltechnik in ein Gehäuse zu packen, reduziert SW1X die digitale Steuerung auf das absolut Nötige – und setzt dort, wo es klanglich zählt, auf Röhren. Das Ergebnis ist ein Digitaltransport, der Musik mit einer Ruhe, Klangfarbe und Selbstverständlichkeit ausliefert, die man von einer digitalen Quelle so kaum erwartet.
Der SW1X VDT II auf einen Blick
Der SW1X VDT II ist ein röhrenbasierter Digital-Transport und Netzwerk-Streamer (Valve Digital Transport) der SW1X-Performance-Stufe 2.
- Typ: Valve Digital Transport / Streamer – benötigt einen separaten DAC
- Besonderheit: röhrenbestückte Master-Clock und Röhren-Ausgangsstufe für das SPDIF-Signal
- Klangziel: analog, organisch, ermüdungsfrei statt digital-hart
- Ideal für: hochwertige DACs, besonders die Kombination mit dem SW1X DAC III
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Du möchtest erleben, wie weit sich ein Streamer klanglich von einem Computer entfernen kann? Wir führen dir den SW1X VDT II in passender Kombination vor.
Hörtermin vereinbarenWofür SW1X Audio Design steht
SW1X Audio Design aus England verfolgt bei allen Geräten ein klares Ziel: Digitale Wiedergabe soll musikalisch, unmittelbar und glaubwürdig wirken statt steril. Der Hersteller setzt deshalb nicht auf maximale digitale Funktionsvielfalt, sondern auf klassische Schaltungstechnik, Röhren an den klangentscheidenden Stellen, aufwendige Stromversorgungen und sorgfältig selektierte Bauteile.
Innerhalb der SW1X-Range ist der VDT II auf Performance Level 2 angesiedelt – der Einstieg in die eigenständigen Röhren-Digitaltransporte. SW1X empfiehlt, Quelle und Wandler auf einer Ebene oder maximal eine Stufe darüber oder darunter zu kombinieren, damit die klangliche Abstimmung im System aufgeht.
Was macht den SW1X VDT II besonders?
Röhren-Master-Clock als Herzstück
Die Taktung ist bei jeder Digitalquelle entscheidend für den Klang. SW1X realisiert die Master-Clock röhrenbasiert mit eigener, röhrengleichgerichteter und drosselgefilterter Stromversorgung. Der Zweck ist ein möglichst sauberes, zeitlich stabiles Taktsignal – und damit weniger digitale Härte.
Röhren-Ausgangsstufe für das SPDIF-Signal
Das digitale Ausgangssignal läuft über eine eigene Röhrenstufe. So wird es von Beginn an mit dem organischen Charakter der Röhre geformt – eine ungewöhnliche Lösung, die SW1X konsequent durchzieht.
Getrennte, unabhängige Stromversorgungen
CPU, Master-Clock und Ausgangsstufen werden von diskreten, voneinander unabhängigen Linearnetzteilen versorgt. So beeinflussen sich die Sektionen nicht gegenseitig – ein wesentlicher Faktor für den ruhigen Hintergrund.
Bauteilequalität wie in den großen SW1X-DACs
Zum Einsatz kommen unter anderem ein speziell behandelter SPDIF/AES-Ausgangsübertrager mit 80%-Nickel-Mu-Metall-Kern, Kupferfolie-in-Öl-Signalkondensatoren, M6-EI-Kern-Netztrafos und Drosseln sowie die internen SW1X-Leiter (Magnum, Genesis, Opus). Auf SMD-Technik wird weitgehend verzichtet.
Prägende Merkmale im Überblick:
- Röhren-Master-Clock mit eigener röhrengleichgerichteter Stromversorgung
- Röhren-Ausgangsstufe für das SPDIF-Signal
- 3 separate M6-EI-Kern-Netztransformatoren (Clock, SPDIF, CPU)
- diskrete, unabhängige Linearnetzteile je Sektion
- 80%-Nickel-Mu-Metall-Ausgangsübertrager
- Kupferfolie-in-Öl-Signalkondensatoren, nichtmagnetische Kohlefilmwiderstände
- interne SW1X-Verdrahtung (Magnum / Genesis / Opus)
- auf das Nötigste reduzierte digitale Steuerung
Welche Ausführungen und Optionen gibt es?
Der SW1X VDT II ist mit Frontblende in mattem Schwarz oder satiniertem Silber erhältlich. Optional bietet SW1X einen integrierten SSD-Speicher (ab 128 GB, je nach Verfügbarkeit) für lokale Musikbibliotheken, einen HDMI-Ausgang sowie hochwertigere SHiB-Doppel-C-Kern-Trafos als Upgrade.
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Welche Ausführung und welche Optionen zu deiner Anlage passen, klären wir gerne gemeinsam.
Jetzt anfragenWie klingt der SW1X VDT II?
Hinweis: Die folgende Klangbeschreibung stützt sich auf den Fachtest von HiFi Test (5/2025) zum SW1X CDP II sowie auf Herstellerangaben. Der CDP II vereint die SW1X-Digitaltechnik im selben Gehäuse mit dem DAC II; der VDT II teilt dieselbe Klangphilosophie.
In dem genannten Test wird die SW1X-Digitaltechnik als warm, voll und organisch beschrieben, ohne detailarm zu wirken. Feine Texturen und Klangfarben würden mit großer Natürlichkeit herausgearbeitet, Stimmen und Instrumente stünden greifbar und dreidimensional im Raum, die Bühne sei breit und tief gestaffelt. Hervorgehoben wird vor allem das Fehlen digitaler Schärfe oder Härte – die Wiedergabe lade zum entspannten, ermüdungsfreien Langzeithören ein.
Der Hersteller beschreibt das Konzept als bewusst auf maximale analoge, musikalische und organische Klangbildung ausgelegt – erreicht durch möglichst wenige Transistoren und möglichst viele Röhren im Signalweg. Das passt zu dem, was viele Hörer an Röhren- und NOS-Konzepten schätzen: weniger Analyse-Druck, mehr musikalischer Fluss.
Design und Verarbeitung
Der VDT II ist kein Lifestyle-Gerät, sondern ein klassisch aufgebauter High-End-Transport. Die Verarbeitung wirkt zurückhaltend und souverän, die Bedienelemente sind auf ein Minimum reduziert – das Gerät wird ohnehin aus dem Netzwerk gesteuert. Mit rund 12 kg Gewicht und einer aufwendigen, mehrfach getrennten Stromversorgung im Inneren liegt der Fokus klar auf Klang statt auf Show.
Wie wird der SW1X VDT II bedient?
Der VDT II wird vollständig über das Netzwerk gesteuert. Über den Gigabit-LAN-Anschluss bindet er sich ins Heimnetz ein, ist UPnP- und DLNA-fähig (mit Open-Home-Unterstützung) und nutzt als Betriebssystem die auf bit-perfekte Wiedergabe optimierte Plattform Volumio. Bedient wird er per App (iOS/Android) oder über den Webbrowser von Smartphone, Tablet oder Computer.
Die Volumio-App und die grundlegende Wiedergabe sind kostenlos: lokale Musik aus dem Netzwerk oder von USB, Internetradio sowie das Zuspielen über AirPlay, Spotify Connect und TIDAL Connect funktionieren ohne Abo, da diese Dienste aus ihren eigenen Apps an den VDT II gestreamt werden. Auch als Roon-Endpoint lässt sich der VDT II ohne Volumio-Abo einbinden (ein bestehendes Roon-Abo vorausgesetzt).
Einige Komfortfunktionen sind dagegen dem kostenpflichtigen Plan Volumio Premium vorbehalten – etwa die native Integration von TIDAL und Qobuz direkt in der Volumio-Oberfläche, die Multiroom-Wiedergabe, der Fernzugriff von unterwegs sowie KI-gestützte Suchfunktionen. Volumio Premium kostet aktuell rund 7,49 € pro Monat bzw. 69,99 € im Jahr, und eine 15-tägige kostenlose Testphase ist möglich. Die jeweils gültigen Preise solltest du vor dem Abschluss auf volumio.com prüfen, da sie sich ändern können.
Unterstützt werden Formate wie WAV, FLAC, DSD, ALAC, AAC und MP3. Über USB sind PCM-Auflösungen bis 768 kHz / 32 Bit möglich, über SPDIF und AES/EBU bis 192 kHz.
Wie bei jedem hochwertigen Transport entscheidet der nachgeschaltete Wandler maßgeblich über das Ergebnis. SW1X legt den VDT II als idealen Partner zu den eigenen DACs aus – besonders harmonisch ist die Kombination mit dem SW1X DAC III, bei der das röhrenbasierte Konzept von Quelle und Wandler ineinandergreift.
Für wen ist der SW1X VDT II gedacht?
Der VDT II passt zu dir, wenn du digitale Musik mit der Natürlichkeit und Klangfarbe analoger Quellen hören möchtest und dafür einen kompromisslos klangorientierten statt funktionsverliebten Streamer einsetzen willst. Besonders sinnvoll ist er, wenn deine Anlage – und idealerweise dein DAC – bereits auf hohem Niveau spielt.
Suchst du dagegen vor allem ein günstiges Komplettpaket, viele Zusatzfunktionen, eine integrierte Lautstärkeregelung oder maximale Messwerte, ist ein konventioneller Streamer wahrscheinlich passender. Der VDT II ist ein bewusst spezialisiertes Gerät für Hörer, die das letzte Quäntchen Musikalität aus ihrer digitalen Quelle holen wollen. In unserem Hörstudio in Berlin kannst du selbst beurteilen, ob dieser Ansatz zu dir passt.
🎶 Im Vergleich hören
Ob der VDT II die richtige Wahl ist, zeigt sich am besten im direkten Vergleich an deiner Wunsch-Kombination. Wir helfen dir gerne bei der Einordnung.
Hörtermin vereinbarenTesturteil
Der SW1X CDP II – technisch eng mit dem VDT II verwandt – wurde von HiFi Test (5/2025) in die Referenzklasse eingeordnet und als High-End-Tipp ausgezeichnet. Gelobt wurden die außergewöhnlich musikalische, organische Wiedergabe, der kompromisslose Aufbau mit hochwertigsten Bauteilen und die nahtlose Integration der Digitaltechnik. Quelle: HiFi Test 5/2025, Test SW1X Audio Design CDP II.
Häufige Fragen zum SW1X VDT II
Was ist ein Valve Digital Transport?
Ein Digital-Transport streamt bzw. liest die Musikdaten und gibt sie an einen DAC weiter, ohne selbst die D/A-Wandlung vorzunehmen. „Valve“ bedeutet, dass SW1X an klangentscheidenden Stellen – Master-Clock und SPDIF-Ausgangsstufe – Röhren einsetzt, um ein analogeres, organischeres Klangbild zu erzielen.
Brauche ich für den SW1X VDT II einen separaten DAC?
Ja. Der VDT II ist ein reiner Transport/Streamer und benötigt einen nachgeschalteten D/A-Wandler. Besonders harmonisch ist die Kombination mit SW1X-DACs.
Passt der SW1X VDT II zum SW1X DAC III?
Ja. Die Kombination aus VDT II und DAC III gilt als besonders stimmig, weil das röhrenbasierte Konzept von Quelle und Wandler hier konsequent ineinandergreift und den analog-organischen Charakter verstärkt.
Welche Streaming-Dienste und Formate werden unterstützt?
Unterstützt werden unter anderem AirPlay, Spotify (inkl. Connect), TIDAL (inkl. Connect), Qobuz und Roon (als Endpoint) sowie Formate wie WAV, FLAC, DSD, ALAC, AAC und MP3. Die Steuerung erfolgt per App oder Webbrowser.
Kann ich den SW1X VDT II in Berlin probehören?
Ja. Bei Highend Hifi Berlin kannst du den SW1X VDT II nach Terminvereinbarung in Ruhe und in passender Kombination hören.
Brauche ich für den SW1X VDT II ein kostenpflichtiges Volumio-Abo?
Nein, nicht zwingend. Die Volumio-App und die grundlegende Bedienung sind kostenlos – lokale Wiedergabe, Internetradio sowie das Zuspielen über AirPlay, Spotify Connect und TIDAL Connect funktionieren ohne Abo, ebenso die Nutzung als Roon-Endpoint. Nur einige Komfortfunktionen wie die native TIDAL- und Qobuz-Integration in der Volumio-Oberfläche, Multiroom und der Fernzugriff setzen den kostenpflichtigen Plan Volumio Premium voraus (aktuell rund 7,49 € pro Monat bzw. 69,99 € im Jahr, mit 15-tägiger Testphase).
